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7 Wochen sind schnell vergangen und mein Einsatz im St. John’s ist schon vorbei. Es war eine spannende und lehrreiche Zeit für mich. Ich habe viel gesehen und viele Eindrücke sammeln können.

Die letzte Woche habe ich hauptsächlich in der Dialyse verbracht. Diese Station ist am modernsten eingerichtet und für mich selbst am lehrreichsten. Es ist schön, die Patienten mehr als nur einmal zu sehen.

Am Freitag durfte ich dann wieder ins Diabetes Camp mitfahren. Dieses Mal haben wir Kerala verlassen und sind in den nächsten Staat Tamil Nadu gefahren. Die Leute in diesem Staat sind grundsätzlich ärmer und nicht katholisch, sondern Hindus. Das Camp war in einem kleinen Spital. Es hatte aber in keiner Weise etwas mit einem Spital in unserem Sinne zu tun. Es war klein, heiss und schmutzig. Im Vergleich steht fest, dass das St. John’s einen höheren, aber natürlich bei weitem nicht Schweizer Standard hat und gut organisiert ist.

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Dann war auch noch der 1. April und der wird von den Indern so richtig zelebriert! Man muss also sehr aufpassen was man glaubt, da sie sich allerhand von Spässen erlauben.

Ab dem 2. April ist es ruhig geworden im SANNI Bahvan, die Kinder haben Ferien für zwei Monate und fahren nach Hause oder zu ihren Verwandten. Es gibt aber auch Kinder, die keine Angehörigen mehr haben und die bleiben im SANNI Bahvan. Die Priester und die Nonnen unternehmen dann Ausflüge mit ihnen.

Zum Schluss habe ich die Frauen des Women Empowerment Project besucht, die den Schmuck herstellen. Es war interessant zu sehen, mit welcher Ruhe sie die Perlen aneinander reiten. Auch hier ging alles ein bisschen langsamer zu, da sie auch viel miteinander geredet haben.

Viel Zeit habe ich auch mit Selfies-machen verbracht. Die Inder sind besonders stolz, wenn sie Fotos von Ausländern besitzen und zeigen können. Also hiess es für mich: Posen und Lächeln.

Das ist meine Geschichte aus St. John’s und es hat mir viel Spass gemacht, all die verschiedenen Stationen zu besuchen und mich auch ein bisschen einzubringen. Es ist auch sicher ein grosser Verdienst von Father Jose, dass das Areal immer mehr erweitert und ausgebaut wird. Er und die ganze „Familie“ im St. John’s sind das Herz und die Seele.

Ich bin jetzt mittlerweile am Strand in Varkala und geniesse meine 3 Wochen Ferien in Indien.

Liebe Grüsse vom Meer
Barbara

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